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Was trinken Katzenbabys?

Unsrere heutige Freitags-Frage geht dem Thema “Trinken” nach: Was sollen und dürfen Babykatzen in den ersten Wochen trinken? Diese Frage ist auf den ersten Blick schnell und einfach beantwortet: Babykätzchen saugen bei der Katzenmama Milch und etwa ab der 5 bis 6 Woche versuchen sie zusätzlich auch Wasser zu schlecken. Es gibt aber auch Ausnahmen. Um es vorweg zu sagen, Kuhmilch ist und bleibt ein Tabu. Denn für Katzen ist sie unverträglich.

Katzenbaby in der Trinkschale

Da hat wohl schon jemand ausgetrunken.

So die Regel – aber Ausnahmen davon bleiben selten erspart

Denn bei Katzenbabys läuft nicht immer alles gleich gut und vor allem glatt ab. Die Katzenmama weigert sich energisch, ihren Nachwuchs zu säugen oder sie hat aus irgendeinem Grund zu wenig Milch. Nicht alles Babys werden satt, nehmen nicht genug zu. Dann stellt sich die Frage, wie und mit was bekommen wir dei kleinen Kätzchen satt?

Ansprechpartner Tierarzt

Wenn obiger Zustand eingetreten ist, dann ist schnelle, professionelle Hilfe notwendig. Ein Tierarzt weiß Rat und vor allem er hat die einzusetzenden Hilfsmittel oder weiß zumindest, wo man sie erhält. Denn nicht alles, was am Markt angeboten wird, ist wirklich hilfreich. Außerdem sind einem Tierarzt solche Situationen bestens vertraut, denn im Laufe seiner Praxis hat er bestimmt schon diesem oder jenem Tierbaby zum Überleben verholfen.

Ausstattung und Zubehör

Sie brauchen zur Grundversorgung des oder der Katzenbabys, zwei Fläschchen, einige Sauger und Aufzuchtmilch für Katzen oder Milchpulver für selbige, das mit warmen Wasser krümelfrei angesetzt wird (eventuell durch ein Sieb streichen). Und was noch wichtig ist, der Tierarzt sollte das etwaige Alter der Tiere feststellen. Und sie brauchen Wärme, eine kleine Heizdecke (Stufe 1) tut gute Dienste.

Rhythmus der Mahl- und Trinkzeiten

Nach jeder Mahlzeit muss das winzige Bäuchlein massiert werden, damit die Kätzchen Kot absetzen können.

  • 1. bis 5. Tag, alle zwei Stunden das Fläschchen, und wenn es nur einen Tropfen zu sich nimmt, dann bitte alle Stunde oder auch 1/2 Stunde und das bitte rund um die Uhr.
  • 6. bis 12. Tag, noch immer brauchen die Kätzchen das Fläschchen im zwei Stunden Takt.
  • 13. bis 20. Tag, jetzt kann langsam auf einen drei Stundentakt umgestellt werden
  • 21. bis 28. Tag, weiter im drei Stundentakt aber hin und wieder eine Mahlzeit ausfallen lassen, dafür eine Schale mit angewärmten Futter hinstellen, speziell für die Nachtzeit. Voraussetzung ist allerdings, dass die kleinen Nimmersatte gut beieinander sind.

Jetzt haben die Kleinen das Schlimmste überstanden, zwar werden sie immer noch mal das Fläschchen fordern aber die Selbstbedienung an der Futterschale nimmt zu und auch das Trockenfutter für Katzenkinder und „WASSER“ werden immer wieder versucht.

Noch ein Wort zu Katzen und Kuhmilch. Es gibt Bauernkatzen, die bekommen schon seit Generationen täglich ihre Schale frische Kuhmilch und leben damit und den gefangenen Mäusen gut und sind putzmunter – aber es sind halt Bauernkatzen, vielleicht eine besondere Spezies.

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